kein unikales Morphemerquicken

Bedeutung:

sich stärken, erfrischen, neu beleben, anregen

 

Nach dieser anstrengenden Wanderung muss ich mich erst einmal erquicken.

 

 

Herkunft:

Das althochdeutsche Verb quicken bedeutete „lebendig machen“. Dieses Verb ist untergegangen. Die Bedeutung ist in erquicke erhalten geblieben.

 

In der mittelhochdeutschen Zeit hieß das Verb quecken. An diesem Wort ist der Ursprung quek dem heutigen keck zu erkennen.

 

 

 

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Entstehung:

um 800 ahd. irquicken (lebendig machen, beleben), mhd. erquicken

 

9. Jh. ahd. quicken mhd. quicken, quecken, mit der ursprünglichen Bedeutung „lebendig machen“

Ableitungen:

quicklebendig, erquicken, unerquicklich, verquicken

verwandte Wörter

keck, Quecke, Quecksilber,

 

 

Das Morphem quick kommt auch isoliert und in anderen Wortbil-
dungen vor. Es handelt sich daher nicht um ein unikales Morphem.

kein unikales Morphem