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- Rechtschreibwerkstatt
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Das Haus der Rechtschreibung ist ein Bild, das Kindern
- die Ordnung und den Aufbau der deutschen Rechtschreibung anschaulich darstellen,
- Lernwege zum Aufbau einer Rechtschreibkompetenz zeigen und
- das gesamte Feld der Rechtschreibung in überschaubare und zu bewältigende Lernbereiche unterteilen soll.
Die einzelnen Lernbereiche werden durch “Zimmer” in diesem Haus repräsentiert. Jedes Zimmer steht für einen Lernbereich.
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Den Text dieses Glossars können Sie auch als PDF-Dokument herunterladen. Sie finden diesen im Downloadbereich der Rechtschreibwerkstatt in der Rubrik 02-RS-Unterricht/06-RS-Werkstatt.
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- Lautbereich
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Im Erdgeschoss der Rechtschreibwerkstatt geht es um die Laute. Daher haben hier alle Zimmer ein L in der Abkürzung.
Das 1. Grundprinzip der deutschen Rechtschreibung ist das Lautprinzip. Unsere Schrift ist nicht an Wörtern oder Wortbedeutungen orientiert (wie beispielsweise die chinesische Schrift) sondern an der Sprache, genauer den gesprochenen Lauten. Allerdings ist unsere Schrift keine Lautschrift. Zwischen den gesprochenen Lauten und den zu schreibenden Buchstaben gibt es ganz bestimmte Zuordnungsregeln, die Kinder in den Lernbereichen der Lautebene kennen lernen und verinnerlichen sollen.
In den Lernbereichen auf der Lautebene lernen die Kinder die regelhaften Laut-Buchstaben-Zuordnungen (LB), die Übertragung der Lautfolgen in passende Buchstabenfolgen (LD) und die Berücksichtigung der lang oder kurz gesprochenen Vokale bei der Schreibung (LV).
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- Wortebene
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Im 1. Obergeschoss der Rechtschreibwerkstatt geht es um die Wörter. Daher haben hier alle Zimmer ein W in der Abkürzung.
Das 2. Grundprinzip der deutschen Rechtschreibung ist das Wortprinzip. Damit wir beim schnellen Lesen die Bedeutung eines Wortes schnell erfassen können, schreiben wir alle zu einer Wortfamilie gehörende Wörter im Wortstamm möglichst gleich. Wir nennen dieses Prinzip daher auch „Wortstammprinzip“ (morphematisches Prinzip).
Beispiele: Das Wort gehen schreiben wir auch in Ableitungen und Wortbildungen mit Silben trennendem h, auch wenn es in diesen Ableitungswörtern die Silben trennende Funktion verloren hat. Wir schreiben also: du gehst und Gehweg. Ebenso erhalten wir das Dehnungs-h und schreiben: fahren, du fährst, Fahrzeug, Fuhrwerk, Gefährte usw.
In den Lernbereichen auf der Wortebene lernen die Kinder die Wortarten kennen (WA), Wörter abzuleiten und umzuformen (WU) sowie neue Wörter zu bilden und zu zerlegen (WZ).
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- Satzebene
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Im 2. Obergeschoss der Rechtschreibwerkstatt geht es um die Sätze. Daher haben hier alle Zimmer ein S in der Abkürzung.
Die Rechtschreibung hat in erster Linie eine dienende Funktion. Sie soll uns das schnelle Lesen erleichtern. Das Satzprinzip ist gleichsam das oberste Rechtschreibprinzip, dem die anderen Prinzipien zum Teil untergeordnet sind.
So können beispielsweise Verben im Satzzusammenhang die Funktion eines Substantivs einnehmen und damit die Wortart ändern. Beispiel: Das Lesen und Schreiben zu lehren ist Aufgabe der Schule. Gleich klingende Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung werden erst aus dem Satzzusammenhang verständlich: Beispiel: Es ist nicht gut, dass das Auto so schnell fährt.
In den Lernbereichen auf der Satzebene lernen die Kinder einen Text zu gliedern (SZ), die grammatische Struktur bei der Schreibung der Wörter zu berücksichtigen (SA) und Wörter im Satzzusammenhang zu betrachten (SW).
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- LB
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LB = Laute - Buchstaben
Im Lernbereich LB geht es um die regelhaften Zuordnungen von Lauten und Buchstaben. Unsere Schrift ist keine Lautschrift und wir schreiben auch nicht so, wie wir sprechen. Die Zuordnung von Buchstaben zu Lauten orientiert sich an der deutschen Hochsprache. Um die Zuordnungsregeln zu verinnerlichen müssen die Kinder zunächst lernen, deutlich zu sprechen und ihre eigene Sprache auf Einzellaute hin abzuhören. Der Leitsatz für die Kinder lautet in diesem Lernbereich daher:
Schreib wie du sprichst ! Sprich deutlich und hochdeutsch !
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- LD
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LD = Laute - Durchgliederung
Im Lernbereich LD geht es um die (laut)sprachliche Durchgliederung der Wörter. Ein wichtiges Prinzip der deutschen Rechtschreibung ist, dass alle gesprochenen Laute durch passende Buchstaben abgebildet werden. Hierbei gibt es einige Besonderheiten zu beachten.
Die deutsche Rechtschreibung ist von der deutschen Hochsprache abgeleitet. In diesem Lernbereich lernen die Kinder, die geschriebenen Wörter für die Weiterentwicklung ihrer Aussprache und damit auch für die Rechtschreibung zu nutzen. Der Leitsatz für die Kinder lautet daher:
Sprich, wie du schreibst !
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- LV
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LV = Laute - Vokale
Die Aufmerksamkeit der Kinder wird in diesem Lernbereich auf die Vokale ausgerichtet. Die Vokale können in der deutschen Sprache lang oder kurz gesprochen werden. In vielen Fällen hat die Länge der Vokale eine bedeutungsunterscheidende Funktion (z. B. bieten – bitten).
Der kurze Vokal wird in der Rechtschreibung ganz regelhaft gekennzeichnet. Um die Regelhaftigkeiten der Kennzeichnung der Länge der Vokale zu verinnerlichen müssen die Kinder zunächst die Länge und Kürze der Vokale deutlich sprechen und erkennen können. Der Leitsatz für die Kinder lautet daher:
Sprich den Vokal betont lang oder kurz. Sprich das Wort in Silben.
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- WA
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WA = Wörter – Wortarten
Die Kenntnis der Wortart ist aus zwei Gründen für die Rechtschreibung wichtig. Einerseits werden in der deutschen Schreibung Namen und Nomen mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben. Die Kinder müssen daher Nomen von anderen Wortarten unterscheiden können. Andererseits verändern die verschiedenen Wortarten innerhalb eines Satzes ihre Form oder Endung. In diesem Lernbereich lernen die Kinder die wichtigsten Wortarten (Verben, Adjektive, Nomen) kennen und bestimmen, sofern dies ohne Satzbezug möglich ist. Der Leitsatz für die Kinder lautet daher:
Bestimme die Wortart.
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- WU
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WU = Wörter – Umformung/Ableitung
In Abhängigkeit von der Wortart können die Wörter ihre Bedeutung wortbezogen verändern. Verben verändern ihr Form in Abhängigkeit von dem zugehörenden Namen oder Nomen (Beispiel: gehen – ich gehe du gehst), Adjektive können Vergleichsformen bilden (Beispiel: kalt, kälter, am kältesten) und von Nomen können Pluralformen gebildet werden (Beispiel: Haus, Häuser). Diese Ableitungen orientieren sich einerseits an der Aussprache (z. B. Umlautbildung bei kalt, kälter). Gleichzeitig bleiben andererseits bestimmte Strukturelemente des Grundwortes erhalten (z. B. Silben trennendes h bei gehen, du gehst oder äu an Stelle von eu bei Haus, Häuser).
In diesem Lernbereich lernen die Kinder wortbezogene Techniken (Kontrollwörter bilden) kennen, um sich die richtige Schreibung von abgeleiteten Wörtern zu erschließen. Der Leitsatz für Kinder lautet:
Bilde bei abgeleiteten Wörtern das Kontrollwort.
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- WZ
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WZ = Wörter – Zusammensetzen/Zerlegen
Der Gebrauchswortschatz der deutschen Gegenwartssprache besteht aus ca. 8.500 Grundwörtern. Davon sind etwa die Hälfte Fremdwörter. Aus diesen Grundwörtern können mit verschiedenen Prinzipien der Wortbildung ca. 250.000 Wörter gebildet werden. Neben der Erweiterung der Grundwörter durch Vor- und Nachsilben sind vor allen Dingen die zusammengesetzten Wörter für die deutsche Sprache von Bedeutung. Wenn Kinder zusammengesetzte Wörter als solche erkennen und diese Wörter in ihre Wortbestandteile zerlegen können, können sie viele gebildete Wörter mit den bisher gelernten Rechtschreibprinzipien richtig schreiben.
Die Kinder lernen daher in diesem Lernbereich, zusammengesetzte Wörter zu erkennen und in ihre Wortbestandteile zu zerlegen. Der Leitsatz für Kinder lautet:
Zerlege zusammengesetzte Wörter in ihre Wortbestandteile.
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- Korrektur
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Im rechten Treppenhaus der Rechtschreibwerkstatt wurden zwei Zimmer angelegt, die über die Ordnung der Rechtschreibung hinausgehen. In diesen Zimmern geht es um die Korrektur von Texten. Daher haben hier alle Zimmer ein K in der Abkürzung
Diese Zimmer sind für den Lernprozess von besonderer Bedeutung. Zur Rechtschreibkompetenz gehört nicht nur, dass Kinder lernen, möglichst direkt normgerecht zu schreiben (Rechtschreibgespür anwenden). Wichtig ist auch, dass Kinder ihre geschriebenen Texte noch einmal rechtschriftlich zu überarbeiten. Diese Überarbeitung (Textkorrektur) geschieht auf unterschiedlichen Ebenen:
- Lautebene: Sind die Laute durch passende Buchstaben und die gesprochene Lautfolge durch passende Buchstabenfolgen abgebildet?
- Wortebene: Werden wortbezogene Schreibungen berücksichtigt?
- Satzebene: Wird die Aussageabsicht eines Textes grammatisch korrekt und verständlich wiedergegeben?
Bei der Korrektur von Texten findet eine bewusste Auseinandersetzung mit der Schreibung eines Textes statt. Hierbei wird vornehmlich Rechtschreibwissen angewendet. Dieses Rechtschreibwissen kann erst auf der Grundlage eines sicheren Rechtschreibgespürs aufgebaut werden. Daher können die laut-, wort- und kontextbezogenen Korrekturtechniken erst zum Abschluss eines Lernbereichs erfolgreich gelernt und eingesetzt werden. Daher sind diese Zimmer ebenfalls zwischen den Etagen angelegt.
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- KL
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KL = Korrektur auf der Lautebene
Bei der Korrektur auf der Lautebene werden lautorientierte Prinzipien bewusst angewendet. Hier geht es vor allem darum, dass Kinder ihre geschriebenen Wörter noch einmal genau so lesen, wie sie geschrieben wurden. Dabei sollen sie auf Abweichungen zwischen dem gesprochenen und dem geschriebenen Wort aufmerksam werden. Der Leitsatz lautet:
Lies genau, was da steht.
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- KW
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KW = Korrektur auf der Wortebene
Auf der Wortebene wenden die Kinder bei der Überarbeitung wortbezogene Korrekturtechniken an. Es geht darum, die kritischen Stellen eines Wortes zu erkennen und mit den zuvor gelernten Techniken (Wörter zerlegen, ableiten, umformen, Wortart und Vokallänge bestimmen) die Schreibung dieser Stellen zu überprüfen.
Befrage das Wort.
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- SA
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SA = Satz – Satzaufbau
Einige Wörter verändern ihre Form in Abhängigkeit von ihrer Funktion im Satz. Dies gilt insbesondere für das Geschlecht (Nomen und Pronomen), die Zeit (Verben) und den Fall (z. B. Artikel, Adjektive). Beispiele: Der Kinderwagen ist neu. Ein neuer Kinderwagen … Ich lege das Baby in den neuen Kinderwagen. Das Baby liegt in dem neuen Kinderwagen. Die Regelungen zur Abhängigkeit der Wörter voneinander im Satzzusammenhang sind in der deutschen Grammatik festgehalten.
In diesem Lernbereich geht es daher um die Satzgrammatik und die grammatische Form der Wörter im Satz. Hierzu lernen die Kinder zunächst grammatisch richtige Sätze zu bilden (Erweiterung der Sprachkompetenz) und bei der Verschriftung vor allem auf die korrekten Endungen zu achten. Der Leitsatz lautet demzufolge:
Schreibe vollständige und grammatisch korrekte Sätze
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- SZ
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SZ = Satz – Satzzeichen
Die Satzzeichen haben in einem Text zwei Funktionen: Sie dienen einerseits dazu, einen Text zu strukturieren und damit das Lesen zu erleichtern. Durch diese Strukturierung legen die Satzzeichen andererseits auch die Aussprache und damit zugleich die Bedeutung eines Textes (Satzes) fest. Ohne Satzzeichen ist es schwierig, die Aussageabsicht eines Textes zu verstehen sowie flüssig und schnell zu lesen.
Dieser Lernbereich muss daher immer zusammen mit der Grammatik (Lernbereich SA) gesehen und behandelt werden. In diesem Zusammenhang lernen die Kinder die wichtigsten Satzzeichen (Punkt, Komma, Frage-, Ruf- und Anführungszeichen, Semikolon, Doppelpunkt) der deutschen Schreibung kennen. Der Leitsatz heißt:
Gliedere den Text so, dass der Leser dich schnell und leicht verstehen kann.
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- SW
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SW = Satz – satzabhängige Schreibung einzelner Wörter
Die richtige Schreibung einiger Wörter lässt sich letztlich nur aus dem Satzzusammenhang heraus erschließen. So können beispielsweise Verben im Satzzusammenhang die Funktion eines Substantivs einnehmen und damit die Wortart ändern. Beispiel: Das Lesen und Schreiben zu lehren ist Aufgabe der Schule. Gleich klingende Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung werden erst aus dem Satzzusammenhang verständlich: Beispiel: Es ist nicht gut, dass das Auto so schnell fährt.
Es ist daher wichtig, dass Kinder lernen, die Wörter nicht (nur) isoliert, sondern auch im Satzzusammenhang zu betrachten. Der Leitsatz heißt demzufolge:
Betrachte die Wörter im Satzzusammenhang.
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- Ausnahmeschreibungen
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A = Ausnahmeschreibungen
Etwa zehn bis zwölf Prozent der deutschen Grundwörter der deutschen Gegenwartssprache werden nicht nach den Regelungen auf der Laut- und Wortebene geschrieben. Wir bezeichnen diese Schreibungen auch als Ausnahmeschreibungen, wenngleich sie nicht „regellos“ geschrieben werden. So bezeichnen wir beispielsweise die Doppelvokalschreibung (Boot, See, Saal) als Ausnahmeschreibung, auch wenn diese fast nur bei einsilbigen Wörtern vorkommt.
Ausnahmeschreibungen gibt es zu fast allen Lernbereichen:
- Lernbereich LB: pf (am Wortanfang: Pferd), V/v (Vater, Vogel), ai (Mai, Mais), chs (Ochse, wechseln), dt (Stadt)
- Lernbereich LD: eih (leihen, weihen)
- Lernbereich LV: Dehnungs-h (fahren, Stahl), Doppelvokal (Moos, See, Haar), i statt ie (Biber, Bibel)
- Lernbereich WU: Lautverhärtung im Wort (Adler, hübsch)
- Lernbereich SA: Funktionswörter (wir, an, ihm)
- Lernbereich SW: (De-)Substantivierung (Die meisten konnten dem Vortrag nicht folgen.)
- Lernbereich AF: Einzelwörter mit abweichender Schreibung (Eltern, Mittag)
Es ist erst dann sinnvoll, mit Kindern die Ausnahmeschreibungen zu thematisieren, wenn sie ein sicheres Rechtschreibgespür für die regelhafte Schreibung in dem entsprechenden Lernbereich entwickelt haben. In diesem Zusammenhang können/sollten die Kinder das Wörterbuch als Hilfsmittel nutzen. Daher heißt hier der Leitsatz:
Trau deinem Rechtschreibgespür. Schlag Wörter im Wörterbuch nach, wenn du unsicher bist.
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- Fremdwortschreibungen
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F = Fremdwortschreibungen
Etwa die Hälfte aller Wörter der deutschen Gegenwartssprache sind Fremd- oder Fachwörter. Die meisten dieser Wörter lassen sich von der Aussprache recht sicher als Fremdwörter erkennen.
In diesem Lernbereich erfahren die Kinder, woran Fremdwörter erkannt und welche typischen Andersschreibungen bei Fremdwörtern erwartet werden können. In Zweifelsfall ist es sinnvoll, die richtige Schreibung eines Fremdwortes im Wörterbuch nachzuschlagen. Der Leitsatz lautet:
Schlag Fremdwörter im Wörterbuch nach, wenn du unsicher bist.
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- RS-Prinzipien
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Die gesamten Regelungen der deutschen Rechtschreibung lassen sich in neun Rechtschreibprinzipien zusammenfassen. Diese neun Prinzipien werden in der Rechtschreibwerkstatt durch fiktive Personen, den sogenannten Prinzipienwächtern, symbolisiert.
Eine Übersicht über die wichtigsten Rechtschreibprinzipien und die Prinzipienwächter finden Sie hier.
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